Beispiel einer Tierkommunikation

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Ein Bekannter von mir rief mich an und erzählte mir, dass ein Vogeljunges immer wieder auf seine Terrasse unter das darüber gespannte Taubennetz fliegt und auch immer wieder in eine Regenrinne hinein. Dies fiel mehreren Bewohnern auf und es kam ihm vor, als mache das das Vögelchen absichtlich und so er schickte mir Fotos, damit ich mit dem Tierchen Kontakt aufnehmen und nachfragen konnte warum es sich so verhielt.

Da es sich um die Kommunikation mit einem Wildtier (kein Besitzer) handelt und mir das Vogeljunge den Auftrag erteilt hat seine Worte zu verbreiten, darf ich diese Kommunikation der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie, dass eine Kommunikation mit einem „Haustier“ ähnlich, aber nicht ident ist. So wurde in diesem Fall auch keine Farbe und körperliche Befindlichkeit abgefragt.

TIERKOMMUNIKATION MIT EINEM WILDTIER

Vogel – Hausrotschwanz

(Kontaktaufbau fiel mir schwerer als bei einem Haustier.)

(Ich sehe ihn an und bin sehr berührt, mir kommen die Tränen. Ich fühle, dass dieser kleine Kerl sehr stark ist, eine unglaubliche Stärke! Und er ist stolz und mutig.)

Daniela: Rotschwänzchen, ich rufe dich. Hast du einen Namen und bist du bereit mit mir zu sprechen? (Er hüpft auf mich zu.)
Guten Tag. Danke für dein Kommen. Verrätst du mir deinen Namen?

Vögelchen: Wir haben keine Namen wie ihr. Man erkennt uns an unserer Energie. Du kannst mich Ulala nennen.

Daniela: Du hast eine sehr tiefe, „alte“ Stimme. Du bist aber doch noch ein ganz junges Vögelchen. Ich bin darüber erstaunt.

Ulala: Ich war schon oft hier, habe viele Leben gelebt, gelernt und viel erfahren. Bei uns ist es nicht wie bei euch Menschen. Wir können auf alte Leben zurückgreifen wenn wir wollen.

Daniela: Du lebst im Innenhof von u.a. R.M. Das ist der Mann der unter dem Taubennetz lebt. Warum fliegst du immer wieder dort hinein? Und warum begibst du dich in eine Regenrinne in der du sterben könntest?

Ulala: Du hast das schon richtig gespürt. Ich habe einen Auftrag. Du bist die Überbringerin und es wird dir nicht gefallen.

Daniela: Was immer es ist. Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich möchte und darf Kanal sein. Ich schreibe auf was du sagst und gebe es weiter. In euch Tieren lebt die Wahrheit und wir Menschen können viel von euch lernen. Ich habe Achtung, Respekt und Demut vor eurem Sein.

Ulala: Ihr habt so viele Wünsche. Das ist nicht gut. Ihr wünscht euch das Leben anstatt es zu leben und so wünscht ihr das Leben an euch vorbei. Ihr seid nicht geerdet, habt den Zugang verloren. (Er flattert mit den Flügeln senkrecht in die Höhe und wieder auf den Boden zurück.) Ihr braucht aber die Erdung, zu Mutter Natur und zu euch selbst. Ihr hebt ab mit Schwingen die ihr nicht bedienen könnt, seid stolz auf euer Fliegen und seht den Fehler nicht. Ihr seid nicht hier um zu fliegen sonst hätte man euch mit Flügel ausgestattet. Lebt und konzentriert euch nicht auf das Nichtvorhandensein er Flügel sondern darauf was euch gegeben wurde. Ihr tretet es mit Füßen und die Konsequenz ist euer Verlorensein, euer Irrweg, euer Kampf, eure Energielosigkeit. Das ist eine Kettenreaktion der jeder brav folgt in dem Bewusstsein es nicht ändern zu können. Das ist Schwachsinn! Ihr braucht und sollt gar nichts ändern, alles ist gut was und wie es ist. Nehmt es doch an. Warum wehrt ihr euch dagegen? Gegen das was ihr seid, was ihr habt und was euch gut tut. Lebt darin und damit, liebt, achtet und ehrt es und sagt Dank zu dem was ist. Ihr strebt nach den Sternen. Wozu? Wärt ihr dort könntet ihr nicht atmen, nicht leben. Hier könnt ihr leben, es ist alles da und doch könnt ihr es nicht. Ihr habt das Leben verlernt.

Daniela: (Mir kommen wieder Tränen. Aber jetzt auch aus Trauer und Schmerz.) Ich fürchte wir sind so weit weg dass wir gar nicht mehr zurückkommen können.

Ulala: Ihr müsst nirgendwo hingehen. Ihr sollt nur nicht weggehen von euch selbst. Dort werdet ihr nichts finden außer den Tod. Ich meine nicht den körperlichen Tod sondern den geistigen, den seelischen.

Daniela: Du hast so viel Schönes gesagt, auch wenn es traurig ist. Ist das der Grund warum du immer zu ihm, dem Mann unter dem Taubennetz) fliegst? Soll ich ihm das sagen?

Ulala: Du sollst das allen Menschen sagen denn die meisten haben den Boden verloren. Aber ohne Boden kann man nicht gehen, ja noch nicht mal stehen, geschweige denn etwas bauen. Ihr vergeudet eure schöpferische Kraft! Es geht nicht nur um ihn. Es geht um euch! Ich habe einen Weg gesucht euch zu erreichen. Daher musste ich unter das Netz. Nun, es hat ja auch geklappt. Und so wie ich unter das Netz musste, müsst ihr „unter eure Haut“. Findet euren Kern, eure Seele, euer Sein und lebt und handelt danach. Das ist die Botschaft denn das ist Leben! Ich find’s ja fast lustig, dass so viele Menschen auf so einen kleinen Vogel reagieren aber auf andere Menschen u.v.a. auf/in sich selbst reagieren sie nicht! Da ist alles tot und zugemüllt und wird missachtet. Warum tut ihr das? Was erhofft ihr euch davon? Geht nach innen und dann tragt dieses wahre innen nach außen und lebt, denkt und handelt danach. Das ist Schöpfung!

Daniela: Ich danke dir sehr. Aber warum hast du zu Beginn gesagt dass es mir nicht gefallen wird? Ich finde wunderschön was Du sagst.

Ulala: Du hast dir erhofft dass ich dir etwas sage dass ihm hilft, ihn „auf den Weg“ bringt. Das kann, darf und werde ich nicht tun. Es ist sein Leben und seine Entscheidung, es ist euer aller Leben und ganz persönliche Entscheidung! Ihr fühlt euch oft in der Ohnmacht aber das seid ihr nicht. Ihr seid von Grund aus frei.So wie ich. Ich bin frei unter das Netz zu fliegen und mit Unterstützung auch wieder hinaus (seine Vogelmama zeigte ihm den Weg), dann kann ich auch alleine hinaus fliegen. Ich kann mich in eine Regenrinne begeben oder auf einen Baum. Ich kann bei meiner Familie bleiben oder gehen, ich kann, darf, leben und irgendwann sterben. So ist der Lauf der Dinge. Ich darf mein Leben führen, entscheiden wie ich möchte aber dass ich in diesem Leben ein Vogel bin, ist so. Ihr seht das Vogelsein als Begrenzung, als Ohnmacht und vergesst darauf das zu entscheiden was ihr könnt und sollt, seht, über-seht eure Freiheit. Euch ist echt nicht zu helfen! Und trotzdem bin ich da und wer weiß, vielleicht erkennen manche dadurch IHRE Freiheit und leben! So soll es sein!

Daniela: Ich danke dir von Herzen und möchte dir meine Hochachtung entgegenbringen.

Ulala: Danke, das ist sehr nett aber auch wenn das jemand nicht tut, so ändert das doch nichts an mir. Geh deinen Weg weiter…

Daniela: Ja! Danke!

Er fliegt im Gefühl voller Freiheit davon.

Zwei Tage später war die gesamte Familie, Eltern und 2 Junge, weg…

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